Kleine Instrumentenkunde


Hier stellen wir Dir in aller Kürze die wichtigsten Musikinstrumente in unserem Verein vor. Einige davon kannst du sogar anhören. Einfach auf das Bild klicken.
Falls du noch mehr über die einzelnen Instrumente wissen und sie auch selber mal ausprobieren möchtest, dann komm doch zu unserer jährlich stattfindenden Instrumenten-Vorstellung.
 

 

Blechblasinstrumente


Die  Trompete            (draufklicken)

... kann mit ihrem hellen, strahlenden Klang ein ganzes Orchester übertönen, aber auch weiche Kantilenen (gesangartige Melodien) sind darauf zu spielen. Das Standardinstrument ist in B gestimmt und besitzt ein Kesselmundstück.
Das klassische Instrument, die Konzert-Trompete, hat drei Drehventile, die bei uns heute meist-verwendete Jazz-Trompete ist etwas länger, dünner und hat Pumpventile.

 

 

Das  Flügelhorn

... hat eine ähnliche Form wie eine Konzert-Trompete, hat aber eine bedeutend weitere Mensur (größerer Durchmesser des Rohres). Dadurch hat das Flügelhorn einen sehr viel weicheren Ton als eine Trompete. Die bei uns verwendeten Instrumente haben drei Drehklappen-Ventile. 

 

 

Die  Zugposaune        

Die Posaune stammt von der Buccina ab, die die Römer bereits vor zweitausend Jahren unter anderem zur Nachrichtenübermittlung verwendet haben. Sie hat wie die Trompete ein Kesselmundstück und ein enges, überwiegend zylindrisches Rohr. Durch die U-förmige Zugvorrichtung lässt sich bei der Zugposaune die Schallröhre stufenlos verkürzen oder verlängern. Besonders schöne gleitende Übergänge (Glissandi) sind dadurch möglich. Von den drei Stimmlagen Alt, Tenor und Bass ist in erster Linie die Tenorposaune in B-Stimmung gebräuchlich. Der Klang der Posaune ist weich bis sehr kraftvoll und mischt sich gut mit anderen Blasinstrumenten.

 

 

Das  Horn           

... ist das einzige Instrument das seinen Namen direkt vom Ursprung her - nämlich dem ausgehöhlten Tierhorn - beibehalten hat. Seit dem Mittelalter gibt es Hörner aus Metall.
Hervorgegangen aus dem Natur-Waldhorn des 17.Jahrhunderts wird bei uns heute überwiegend das Doppelhorn verwendet.
Seine Grundstimmung steht in F, kann aber durch ein Umschaltventil um eine Quart höher auf B umgestimmt werden. Äußerlich charakteristisch ist das kreisrund gewundene, konisch verlaufende Rohr mit drei Zylinderventilen, einem Trichtermundstück und einem breit auslaufenden Schalltrichter, der beim Spielen mit der Hand "gestopft" oder gedämpft wird. So klingt das Horn weich und dennoch kräftig.

 

Die  Tuba  (Der  Bass)             (draufklicken)

Tuba wurde das wichtigste Instrument der römischen Antike genannt. Die häufig verwendete Bass-Tuba ist in der Regel in F gestimmt und ergänzt als tiefster Bass die Gruppe der Posaunen. Ihr Rohr ist ovalförmig gewunden, teils konisch, teils zylindrisch, das Mundstück ist becherförmig. In der Blasmusik sehr beliebt ist der sogenannte Kaiserbass.

 

Das  Tenorhorn / Bariton        

 

 

 

Holzblasinstrumente


Die 
Querflöte    

... hat einen Tonumfang über drei Oktaven, der tiefste Ton ist das c1. Die große Kunst des Querflötisten oder der Querflötistin ist die Tonerzeugung. Durch das Anblasen der gegenüberliegenden Mundlochkante werden Luftwirbel erzeugt, die sich als Erregerschwingung in das Instrumentenrohr fortpflanzen. Obwohl bei der Querflöte der Ton nicht durch einen hölzernen Mechanismus erzeugt wird, zählt man sie dennoch zur Gruppe der Holzblasinstrumente.
Nicht zu Unrecht ist die Querflöte seit dem 18.Jahrhundert eines der beliebtesten Amateur-Instrumente: Das Instrument ist handlich und nach relativ kurzer Zeit erhält man hübsche Ergebnisse darauf.

 

Die  Klarinette             (draufklicken; 200kB, mp3)  

Die Geschichte der Klarinette reicht weit ins Altertum zurück. Das griechische Aulos scheint der Vorläufer der Klarinette gewesen zu sein. Die heute verwendete Bauart wurde um 1700 vom Nürnberger Instrumentenbauer Johann Christoph Denner entwickelt. Sie ist eines der vielseitigsten Instrumente und wird im klassischen Orchester ebenso verwendet wie in der Volksmusik oder im Jazz. Die Tonerzeugung erfolgt durch ein einfaches Holzrohrblatt, das durch Anblasen in Schwingung gebracht wird. Die Klarinette wird zumeist aus Hartholz gebaut und hat einen Tonumfang über drei Oktaven, der tiefste Ton der üblichen B-Klarinette ist das d.

Der Klappenmechanismus nach Böhm hat sich zwar auf der Klarinette bewährt, jedoch wird bei uns heute häufiger die sogenannte deutsche Griffweise verwendet.

 

Das  Saxophon         

... ist eine Variante der Klarinette, die erst mit dem Jazz zu einem wichtigen Instrument wurde. Es werden unterschiedliche Ausführungen eingesetzt. Neben dem Sopran-Saxophon (das noch Ähnlichkeit mit einer Klarinette hat) und dem Bariton-Saxophon sind aber das Tenor-Saxophon und das Alt-Saxophon die meistgespielten.
Beim in B gestimmten Tenorsaxophon ist das Mundstückrohr S-förmig. Deshalb erreicht es eine Rohrlänge von insgesamt 131 cm und kann so die tiefen Töne sehr gut erzeugen.
Der Stimmumfang des in ES gestimmten Alt-Saxophons beträgt h...f3 oder fis3 (klingend). Es ist sehr gut für Anfänger geeignet, denn es hat ein etwas geringeres Gewicht und ist insgesamt auch leichter zu spielen als das Tenorsaxophon.

 

 

Schlaginstrumente

 

 

 (draufklicken)    (draufklicken) (draufklicken)

                               

Zur Gruppe der Schlaginstrumente bzw. zum Schlagwerk gehören beispielsweise folgende Instrumente:

Die Kleine Trommel (Marschtrommel), die Große Trommel (Große Pauke), die Cinellen, das komplette Schlagzeug, die Kesselpauken, das Xylophon, das Vibraphon und noch viele andere Rhythmus- und Geräusch-Instrumente. Die Aufgabe eines Schlagwerkers ist sehr abwechslungsreich.

 

Wenn du Lust hast, auch ein Blasmusik-Instrument zu erlernen und bei uns mitzuspielen, oder vorher vielleicht noch ein paar Fragen hast, dann melde dich doch einfach bei uns. Die Kontaktadresse findest du unter 'Kontakt' und auf der JUMU-Hauptseite.

 

Um zur vorherigen Seite zurückzukehren
"Zurück" im Browser verwenden