|
|
Zeitreise
|
||
|
|
zu Aktuelles |
Juli 2010Letzte Gelegenheit |
|
... dem Musikverein Nofels
vor der Sommerpause zu lauschen gab's am 15. Juli beim Platzkonzert in Feldkirch
vor der Johanniterkirche (Marktgasse). Nächste Auftritte siehe im Terminkalender. |
|
|
|
Volles
ProgrammAuch heuer war der Musikverein Nofels beim Feldkircher Weinfest gleich zweimal auf der Bühne in der Marktgasse zu sehen und zu hören: Samstag, 10. Juli 2010, 11 Uhr Frühschoppen der Buramusig (mit Schlagwerker Rainer Masal als Tempomat) und um 19 Uhr Abendkonzert des ganzen Vereins unter der Leitung von Kpm. Peter Kuhn.
Beim Landesfeuerwehrfest (siehe weiter unten) dachten wir schon zu wissen was heiß ist. Nach dem diesjährigen Weinfest wissen wir es besser! Vorteil der hohen Umgebungstemperatur von sicherlich über 30 Grad Celsius: Aufgrund des ständigen Transpirierens während des Musizierens muss man nie auf's WC.
Nach unserem Konzert gab's dann aber wieder eine kleine Erfrischung.
Und zwar - wie so oft beim Weinfest - von oben. Zwar nicht mehr so üppig
wie im Vorjahr, aber dennoch genug um unter die Lauben (Bögen) der
Marktgasse flüchten zu müssen. Was der guten Stimmung aber keinen
Abbruch tat. Eher im Gegenteil.
Am Abend des 9. Juli veranstaltete der Musikverein Nofels auf dem
600 m hoch gelegenen Weiler Auf der Egg wieder den beliebten
Dämmerschoppen mit abwechslungsreichem Musikprogramm.
Die Musikant(inn)en und das Team vom Gasthaus Auf der Egg freuten sich
über viele Besucher.
Auch aus dem angrenzenden Fürstentum.
Auch wir waren am 04.07.10 beim Landesfeuerwehrfest in Tisis mit dabei - beim Umzug
mit 115 teilnehmenden Gruppen und weit über 3.500 Teilnehmern und anschließend im
riesigen Festzelt. Aus dem wir ganz gerne mal raus gingen, um unserer
Festführerin (ein Novum!) und den beiden Marketenderinnen ein
musikalisches Ständchen zu bringen (bei dem sie natürlich auch selbst
kräftig mitarbeiten mussten). Draußen auf der Wiese war es nämlich
nicht mehr ganz so heiß wie im Schwitzkasten drinnen.
Ein paar
Bilder
in der neuen
Bildergalerie
Am 25.06.10 kamen erfreulich viele Zuhörer aus nah und fern in die Feldkircher Innenstadt, um bei der bereits 10. Nacht der Blasmusik den abendlichen Klängen von heuer acht Blasmusikkapellen zu lauschen. Trotz der Fußball-WM. Dennoch würde es mehrfach geäußerten Überlegungen von Musikanten / Vereinen nach vielleicht auch genügen, diese nicht unattraktive Veranstaltung zukünftig nur jedes zweite Jahr durchzuführen. Nicht nur wegen der immer wieder mal aufgekommenen Interessenskonflikte bei oder zwischen Blasmusik- und Fußball-Fans.


Super Stimmung bei unserem Frühschoppen am 20.06. im Festzelt in
Weiler.
Ein paar tolle Bilder in der neuen Bildergalerie
Dank an Fotograf Edgar Summer.
Und natürlich dem jubilierenden Verein für die Einladung!
Die Saison ist noch nicht zu Ende. Es gibt (nach einzelnen leider
wetterbedingt abgesagten Auftritten) noch zahlreiche attraktive
Ausrückungen. D.h. für Blasmusik-Liebhaber und solche die es noch werden
wollen bieten sich noch zahlreiche Möglichkeiten, den Musikverein Nofels
zu hören. Bevor die Musikantinnen und Musikanten eine
kleine Sommerpause machen werden.
Also nix verpassen und in unseren Terminkalender
schauen!
Ein weiterer Höhepunkt in der Serie von sommerabendlichen
Open-Air-Blasmusikveranstaltungen in der Montfortstadt hätte am Donnerstag, 17.06. ab 20 Uhr
in der Marktgasse in Feldkirch bei der Johanniterkirche stattfinden sollen. Die Nofler
MusikantInnen mußten sich an diesem Abend jedoch nicht in Schale sprich in
die Tracht (für die übrigens Gewand der
Feldkircher Patrizierer im beginnenden 19. Jhdt. Vorlage war) werfen. Der
Grund: Das (schon wieder!) nass-kalte Wetter bzw. strömender Regen.
Am Sonntag, 06.06., spielte die Buramusig bei herrlichem Wetter anläßlich eines "Fahr Rad" -Tages des RC böhler Gisingen am Ill- bzw. Spiersbachspitz. (Plakat).
Den "Einsatz" gab diesmal Kpm. Ulrich Mayr, der während des Krankenstands von Peter Kuhn auch schon mit uns die Weissbacher-Stücke und Böhmischen (Alb-)Träume geprobt hatte.
Als Draufgabe spielten wir für die sehr zahlreich erschienenen Radler
wieder die "Spirsbach-Polka", die immer noch sehr stark an die
Fuchsgrabenpolka erinnert. Siehe auch ein Bericht aus Mai 2009.
Tolles Fest. Bei dem unser neuer Fähn-Erich Bertschler (früher
1. Trompeter) übrigens seinen ersten Einsatz hatte.
Dank an unseren Festführer Bgm.
Josef Mathis und an die
beiden Festdamen Melanie und Patrizia!
Neue Bildergalerie testen (noch nicht ganz fertig, Sortierung funzt auch noch nicht körig)
Tipp: Statt mit der
Maus kann man auch ganz komfortabel mit den Pfeiltasten navigieren
(blättern) :-)
Anlässlich des Bezirksmusikfestes trafen sich am 5. Juni 2010 viele Jugendmusikkapellen beim Fest in Muntlix.
Mehr dazu im JUMU-Rückblick und in der JUMU-Bildergalerie.
Aufgrund der schon erwähnten Nicht-Teilnahme bei den LWS schien es möglich, den Bangser Frühschoppen auf den traditionellen Termin Christi Himmelfahrt (Auffahrt) vorzuverlegen. Das machten wir auch. Allerdings mit wenig Erfolg. Wir hatten die Eisheiligen vergessen. Mit anderen Worten: Der Bangser Frühschoppen mußte für heuer leider wetterbedingt abgesagt werden. Wir hoffen auf besseres Wetter in 2011.
Nach
dem Mairundgang am 1. Mai ging's höchstens noch ganz kurz ins Gasthaus,
denn um 14 Uhr wartete schon Buschauffeur Marco. Mit ihm fuhren wir nach
Zell am Ziller im Zillertal in Tirol. Und zwar zu Österreichs
größtem Frühlings- und Trachtenfest, dem
Gauder Fest . Das Wetter war dort, jenseits des Arlberg, tadellos.
Und auch sonst gab es kaum etwas, was die gute Stimmung trüben konnte.
Höchstens ein paar drückende Schuhe, brennende Lippen, müde Beine, allgemein etwas Schlafmangel
(siehe im Bildbericht) und im Einzelfall
vielleicht auch noch - trotz vorheriger Warnung - etwas Kopfweh wegen
Unterschätzung des hochprozentigen Gauder Bockbieres. Bei der Feldmesse
und beim anschließenden großen Trachtenumzug am Sonntag, 2. Mai, gab's
Original Kaiserjäger, fesche Dirndln und zünftige Burschen in Lederhosen,
aber auch respekteinflößende da schwer bewaffnete reifere Damen zu sehen.
Dazu kamen noch viele prächtige Pferde- und Ochsengespanne bzw. Festwagen.
Unsere Marschformation wurde angeführt von Täfeleträger Lars Amann und
Ersatzfähnrich Georg Ammann, gefolgt von Obmann und Stabführer Helmut
Wehinger mit den Marketenderinnen Stefanie L. und Heidi Moser an seiner Seite. Insgesamt sollen etwa 2.200 Personen, aus allen Teilen Tirols, Bayern,
Schweiz und dem Gastland Vorarlberg mitgewirkt haben. Und Zuschauer gab es angeblich über 10.000.
Im Anschluß besuchten wir noch den traditionellen Handwerks- und
Bauernmarkt, Wettbewerbe wie Fingerhakeln, Handumlegen, Kegelscheiben,
Hufeisen- und Plattenwerfen, Bierfassrollen, Baumstammwerfen, Seilziehen,
Heusackwerfen, Bierkistenkraxeln und Ranggeln oder vertrieben uns
die Zeit im großen Festzelt. Z.B. mit Tanz oder "Schneckenschau".
Jedenfalls waren die meisten der kleinen Wewechen bald vergessen.
Auch für die Musikant(inne)en des Musikverein Nofels war die Teilnahme am Gauder Fest
2010 ein tolles Erlebnis!
Jede Menge
Bilder
Am
1. Mai war wieder Tag der Blasmusik. Obwohl die Wettervorhersage nicht die
beste war, gab es morgens um 6.00 Uhr für die Musikanten schon das Kommando
"Im Schritt - Marsch!".
Erste Station des Mairundgangs in Nofels ist seit vielen Jahren
schon das Haus Rheinstraße Nr. 26, wo es bei Schatzmanns wieder ein
zünftiges Frühstück gab. Außerdem ein Geburtstagsständchen sowie
die Besichtigung eines neuen Steinbrunnens. Frisch gestärkt ging's dann
mit klingendem Spiel Richtung Steinbruch und der Grenze zu Tosters
weitergehen. Von dort wieder zurück durch die Nofler City, am "Leua"
vorbei, in Richtung Unternofels, immer den schweizerischen Hohen Kasten im
Blick. Natürlich nicht ohne Pausen. Die müssen schon auch sein.
Dankenswerterweise sind einige Nofler immer wieder bereit, uns an diversen
Stationen mit Speis und Trank (und einem WC) zu versorgen. So gestärkt
macht es natürlich Spass, kreuz und quer durch unser Dorf zu marschieren
und dabei flotte Märsche zu spielen. Besonders dann, wenn aus den Fenstern
der Häuser freundliche Gesichter schauen, am Straßenrand applaudiert wird
und wir von einer fröhlichen Kinderschar (Musikanten in spe) begleitet
werden.
Heuer gab es noch eine besondere Haltestelle. Ebenfalls an der
Rheinstraße. Dort, wo früher Adolf Lins den Spar-Laden hatte, wurde um 9
Uhr eine
neue Poststelle eröffnet.
Der Verein kam hier etwas später
vorbei und umrahmte kurz die Feierlichkeiten mit ein wenig Musik, mußte
dann aber wieder weiter. Zum einen weil Nofels wieder gewachsen ist, zum
anderen weil wir am Mittag mit unserem Rundgang fertig sein wollten. Am
frühen Nachmittag ging's nämlich mit dem Bus
nach Zell im Zillertal. Siehe Bericht weiter oben.
An dieser Stelle möchten wir uns auch noch dafür entschuldigen, daß wir im
Anschluß an den Mairundgang das gute Wetter mit nach Tirol genommen haben
und Vorarlberg im Regen haben stehen lassen.
Dank für die freundliche Aufnahme und ausgezeichnete Verpflegung bei den verschiedenen Stationen !
Bilder
(mit Klick auf o Einzelbilder wie immer noch ein
bißchen besser dargestellt)
Mit ein wenig Bedauern
mußten wir leider die geplante Teilnahme beim Landeswertungsspiel am
16.05.2010 in Wolfurt in der Stufe C absagen.
Grund hierfür ist, dass unser Kapellmeister Peter Kuhn seit längerem
erhebliche Beschwerden mit den Bandscheiben hat und diese nun so akut
wurden, dass er operiert werden muss und voraussichtlich für mehrere
Wochen ausfällt. Nach langer Vorbereitungszeit und einem schönen Erfolg
in Italien (siehe unten) hatten wir zwar mit Freude diesem für uns
zweiten Wettbewerb in diesem Jahr entgegen gesehen, aber Gesundheit geht
natürlich vor. Und im Verein wurde einstimmig beschlossen nicht ohne
unseren Peter anzutreten. Wir wünschen der Veranstaltung einen guten
Verlauf und den Teilnehmern viel Erfolg. Der Musikverein Nofels unter
der Leitung von Kapellmeister Peter Kuhn wird zu einem späteren
Zeitpunkt wieder bei einem Wettbewerb Punkte sammeln.
Dank an Kapellmeister Ulrich Mayr, der in der nächsten Zeit für Peter
einspringen wird!
Erneut wurden drei Jungmusikant(inn)en für Ihr Können ausgezeichnet. Mehr darüber im JUMU - Rückblick .
(Um auf diese Seite zurückzukehren ist die Verwendung von 'Zurück' <- im Browser empfohlen).
Vom Freitag 09. bis Sonntag 11. April 2010 waren wir, die Musikantinnen
und Musikanten vom Musikverein Feldkirch-Nofels, in Riva del Garda am Gardasee, Italien,
wo wir als eine von insgesamt 46 Blasmusikkapellen aus 9 Ländern beim 12. Flicorno d'Oro 2010,
einem
Internationalen Blasmusikwettbewerb, teilnehmen durften. Musiziert wurde
hier teils
auf allerhöchstem Niveau!
Wir traten in der Kategorie 2 an. Hier wurden 8
Kapellen von der hochkarätig besetzten internationalen Jury bewertet. Als Pflichtstück
spielten wir Excalibur, als Freiwahlstück Celtic Child. Der
Auftritt war am Samstag, 10.04. um 14.15 Uhr. Es lief ganz wunderbar und Kapellmeister Peter Kuhn zeigte
sich nach unserem Auftritt sehr zufrieden.
Am Sonntag abend kurz nach 22
Uhr wurden dann - endlich - die Ergebnisse bekannt gegeben:
Mit 82,13 Punkten konnte der Musikverein Feldkirch-Nofels bei dieser Internationalen Leistungsschau einen schönen 6. Platz erreichen!
Aufgrund der Tatsache, daß einige der angetretenen Symphonic Bands, Akadem. Philharmonien und Wind Orchestras durchwegs bereits Rang und Namen hatten und wie schon angemerkt auf sehr hohem Niveau spielten, waren die Bewertungen der Jury natürlich entsprechend streng. Wir können deshalb sicherlich stolz auf die erbrachte Leistung und mit dem Ergebnis auch recht zufrieden sein.
Am Sonntag konnte man noch zwischen Action im Gardaland und einem gemütlichen Bootsausflug nach dem schönen Örtchen Malcesine wählen, bevor dann wieder die spannende Heimreise angetreten wurde. Spannend deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt die Wertungsergebnisse noch nicht bekannt gegeben waren. Die kamen erst, nachdem die Musikantinnen und Musikanten wieder in Nofels angekommen waren.
In einem netten Brief bedankte sich Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold anschließend noch für die würdige Vertretung der Musikstadt Feldkirch durch den Musikverein Feldkirch-Nofels.
Weitere Bilder 1A und Bilder 1B in der Bildergalerie Ein paar Flicornodoro-Bilder auf picasaweb
Fantastico!
Musikverein Nofels im Italienischen Fernsehen Rai Uno:
Video auf youtube
(2 x ca. 8 Sek bei 0:55 u. 1:35)

Am 27. März 2010 um 20 Uhr lud der Musikverein Feldkirch-Nofels wieder zum
Frühjahrskonzert ins Montforthaus in Feldkirch ein.
Trotz „Wetten dass ..?“ im Fernsehprogramm ließen sich erfreulich viele
dieses musikalische Ereignis, das sicherlich einen Höhepunkt in der Serie
von Frühjahrskonzerten der Feldkircher Blasmusikvereine darstellt, nicht
entgehen. Obmann Helmut Wehinger durfte deshalb auch einige namhafte
Vertreter der Stadt Feldkirch sowie Prominente und Freunde aus der
Blasmusikszene im Montfortsaal begrüßen.
Der Einladung folgten u.a. Feldkirchs Stadträte Dr. Barbara Schöbi-Fink,
Wolfgang Matt und Dr. Guntram Rederer, weiters Bundesrat Edgar Mayer sowie
der neue Kulturamtsleiter der Stadt Feldkirch Harald F. Petermichl. Zur
Abordnung des Vorarlberger Blasmusikverbandes zählten keine geringeren als
Ehrenlandeskapellmeister Prof. Edwin Malin, Bezirksobmann Manfred
Scheriau, Bezirksstabführer Manfred Allmayer und Geschäftsführer Werner
Loacker. Vom Liechtensteiner Blasmusikverband durfte der Fürstliche Rat
Anton Gerner im Konzertsaal begrüßt werden. Selbstverständlich waren aber
auch viele Besucher aus der Heimatgemeinde Nofels gekommen. Unter diesen
Pfarrer Cristian Anghel, Ortsvorsteher Adolf Schatzmann, die Obfrau der
Ortsvereine Mag. Maria Fiel, Russ-Preis-Träger und Förderer Günter
Lampert, Ehrenvorstand Helmut Malin und Ehrenkapellmeister Leo Summer mit
Gattinnen sowie zahlreiche andere Ehrenmitglieder. Und neben den vielen
anderen hier nicht genannten Gästen, die einfach nur gekommen waren, um an
diesem Abend frühlingshafte Blasmusikklänge auf gehobenem Niveau zu
genießen, waren auch noch Fahnenpatin Barbara Stark, einer größeren
Abordnung aus der Partnergemeinde Ingerkingen (D) mit OV i.R. Helmut
Kammerlander an der Spitze sowie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen
anderer Musikvereine anwesend.
Das große Interesse und damit verbunden das nahezu volle Montforthaus
motivierte die Nofler Musikantinnen und Musikanten natürlich zusätzlich.
Nach den einleitenden Worten des Obmanns präsentierte sich zuerst die talentierte Schar der Jungmusikanten unter der musikalischen Leitung von Bernadette Masal mit Melodien aus Film und Musicals. Zum Beispiel aus Pirates of the Carribean (Fluch der Karibik), Sister Act und HighSchool. Letztgenanntes zusätzlich mit Gesang und - trotz Gipsfuß - geglückter Tanzeinlage. Das verliebte Pärchen spielten Martina Büchel und Dario Albornoz. Passend zu den jeweiligen Filmen bekamen die Besucher auf einer Leinwand auch noch einzelne leicht modifizierte Filmplakate zu sehen, die offensichtlich ebenfalls zur Unterhaltung beitrugen.
Im Anschluß startete dann das Konzert der ‚großen’ Vereins unter der Leitung von Kapellmeister Peter Kuhn. Heuer neu mit dabei war Ronja Reiner (Klarinette). Ohne zu übertreiben kann man wohl sagen, daß das abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm des diesjährigen Frühjahrskonzertes außerordentlich gut beim Publikum ankam.
Im ersten Teil waren nach Freefall die sehr anspruchsvollen Stücke Celtic Child und Excalibur zu hören, welche demnächst auch bei Blasmusikwettbewerben im In- und Ausland zum Einsatz kommen werden. Besonders hier hatten die Musikantinnen und Musikanten des Vereins Gelegenheit, ihr ganzes Können unter Beweis zu stellen und bekamen im Anschluß an die virtuosen Darbietungen auch den Lohn für das große ehrenamtliche Engagement in den letzten Wochen und Monaten, nämlich jede Menge Applaus und Bravo-Rufe. Auch die verschiedenen solistischen Einlagen waren sehr gekonnt und gefühlvoll ausgeführt, gingen im Saal und auf der Bühne unter die Haut und wurden deshalb mit langanhaltendem Beifall besonders belohnt.
Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der bereits von mehreren Seiten erstes Lob und anerkennende Worte ausgesprochen wurden, durfte Moderator Norbert Malin dann im zweiten Teil des Konzertabends beispielsweise TicoTico sowie die größten Hits von Glenn Miller und dem King of Rock’n Roll Elvis Presley ansagen. Und mit Las Playas de Rio wurden die Konzertbesucher kurzerhand an die heißen Strände Brasiliens entführt. Die vom Publikum geforderten Zugaben Rhythm Forever und das Marsch-Potpurri Einzug der Plagiatoren (kein Schreibfehler!) fanden ebenfalls großen Anklang. Als dritte Zugabe wurden den Konzertbesuchern dann nochmals ein paar rockige Takte von Elvis geboten.
Im Anschluß wurde von zufriedenen Gästen wiederum sehr viel Lob und Hochachtung ausgesprochen. Der Feldkircher Kulturamtsleiter Harald F. Petermichl bedankte sich beispielsweise für ein lustvolles Konzert, bei dem schön zu sehen war, welche Dynamik ein (offensichtlich sehr gut geführter) Klangkörper entwickeln kann und auch schön zu beobachten war, wie der Funke auf das Publikum überspringt, wenn einem soviel Engagement von der Bühne entgegenströmt. (Feedback von H. F. Petermichl im Gästebuch ).
Ganz offensichtlich ist es Kapellmeister Peter Kuhn und seinen Musikern beim diesjährigen Frühjahrskonzert des Musikverein Feldkirch-Nofels erneut gelungen den eigenen Ansprüchen und jenen des Publikums gerecht zu werden und mit Blasmusik auf hohem Niveau zu begeistern.
Weitere Bilder JUMU-Specials - unter Allerlei
Am Sonntag, den 28. Februar 2010 trafen sich die
Jugendmusikanten des Musikvereins Nofels zu einem gemeinsamen Probentag
mit anschließendem Kegeln.
Im JUMU - Rückblick gibt's
einen Kurzbericht und ein paar Fotos!
Beim Finale des
diesjährigen Funken-Hexen-Castings* der örtlichen Funkenzunft (Slogan "Der
Preis ist heiß!") mußte sich Johanna A. trotz aller Bemühungen
schlußendlich doch gegenüber Ihrer schon etwas reiferen Konkurrentin
geschlagen geben und sich mit dem 2. Platz begnügen. Beim Probenwochenende
am Funkensonntag durfte Johanna nur noch durch das Fenster des Turnsaals
in der Volksschule mit ansehen, wie die Gewinnerin des Top-Model-Contests die heißbegehrte
gehobene Position bekam.

Vielleicht klappt's ja im
nächsten Jahr.
Wobei, irgendwie wär's schon auch schade: Der Musikverein hat ja eh
schon zu wenige Trompeter und Flügelhornisten bzw. -innen.
Ganz
im Sinne des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und der
0-Fehler-Strategie beim Musikverein Nofels kam nach bereits vorgängiger
Einführung von Singen und Strohhalmblasen bei den diesjährigen Nofler
Bällen am 12. + 13.02.10 versuchsweise eine weitere Q-sichernde Maßnahme zum Einsatz: Die
Solo-Kassa.
Die neue Einrichtung soll, zusammen mit einer noch genauer
auszuarbeitenden Tarifliste, dazu beitragen, die Konzentration der Musiker
während des Spiels zu erhöhen und damit die Fehlerquote weiter zu senken
bzw. die Qualität der musikalischen Darbietungen zu erhöhen.
Die eher unscheinbare, vielleicht sogar primitiv anmutende, jedoch beim
Auftreten eines Fehlers die Geldtasche des betreffenden Musikanten
belastende oder besser gesagt erleichternde Konstruktion scheint sehr
effizient zu sein. Nachdem beim Ersteinsatz gleich einige Euros
zusammengekommen waren, waren am zweiten Ball-Abend wo Pausen
notiert waren kaum mehr Solo-Einlagen zu hören. Auch
Aushilfskapellmeister Franz Ladner war zufrieden.
Zugegeben,
die Idee von Qualitätssicherung durch Einhebung von Bussgeldern ist nicht
ganz neu. Schon vor über 100 Jahren wußten unsere Vereinsgründer ähnliche
Methoden anzuwenden. Siehe z.B. § 8 der Statuten von 1893.
Hier gibt's Christian Lins' Bilder vom Nofler Ball .
Nachdem
sie sich schon vor drei Jahren
Silber geholt und in 2008 einen
Registerführerkurs
abgeschlossen hat, hat sich unsere Julia Schatzmann (17) in den
vergangenen Monaten - wieder mit gewinnbringender Unterstützung von
Musikschullehrer Bernhard Kurzemann - für die äusserst anspruchsvollen
Theorie- und Praxis-Prüfungen zum
Jungmusiker-Leistungsabzeichen (JMLA) des Österr. Blasmusikverbandes in
GOLD vorbereitet.
Nach
bestandener Theorieprüfung fand am 30. Jänner 2010 im Festsaal des
Landeskonservatoriums in Feldkirch das finale, öffentliche Vorspielen statt.
Insgesamt
zeigten hier etwa 20 KandidatInnen ihr Können.
Von Julia wurden folgende
Stücke auf dem Euphonium vorgetragen:
- Concertino , Satz I + II , von Rolf Wilhelm
- Morceau Symphonique von Alexandre
Gulimant
- Sonata von Daniel Speer
Die erstgenannten zwei Wertungsstücke (ca. 20 Minuten lang) Solo mit
Klavierbegleitung, das letztgenannte dann noch im Quartett (siehe Foto) mit Lukas
Sprenger (MV Altenstadt), Alexander Pasolli (Hörbranz) und Christoph Gell
(Stadtmusik Bludenz).
Es war hervorragend. Ein absoluter Ohrenschmaus! Und so sah bzw. hörte es
nicht nur das anwesende Konzertpublikum sondern auch die Jury. Noch
am selben Abend wurde das Ergebnis bekannt gegeben:
Julia
Schatzmann, Euphonium, vom Musikverein Nofels: Gold mit
Auszeichnung !!!
Natürlich
waren auch die Leistungen der anderen Teilnehmer beachtlich, eine
Auszeichnung konnte jedoch nicht in jedem Fall erreicht werden. Das
erfordert schon besonderes musikalisches Talent, Ehrgeiz und Ausdauer.
ÖBV-Präsident
Elmar Rederer (ebenfalls vom Musikverein Feldkirch-Nofels)
durfte Julia als einer der ersten zu diesem tollen Erfolg gratulieren.
(Bild rechts).
Da schließen sich die anderen Mitglieder des Musikvereins natürlich gerne an - und sind stolz und glücklich, Julia in ihren Reihen zu haben. Wobei letztgenanntes eigentlich auch vorher schon, ohne dem Gold, der Fall war. :-)
Bildquelle: VBV
Hier noch ein Archivbild von Julia (Kirchenkonzert
2008)
Aus dem Nähkästchen
Instrumentenkoffer geplaudert
Wir haben Februar. Danach kommt üblicherweise der März. März? Hm, war da nicht irgend etwas Besonderes? Ach ja, unser Frühjahrskonzert! Mal zählen. Upps! Bis dahin sind es ja nur noch 8 (in Worten acht) Wochen! Und wenig später - in April und Mai - sind dann ja auch noch die Blasmusik-Wettbewerbe (siehe im Terminkalender)!!!
Jaja, die Zeit schreitet unaufhörlich und rasch voran. Gut, daß
Kapellmeister Peter Kuhn das weiß! Sicherlich, viele der geprobten
Musikstücke oder Teile davon klingen schon ganz gut. Bei anderen gibt es
aber trotz eingeführten Strohhalm-Blasens* aktuell noch großes Verbesserungspotential (Stimmung, Tempo, Agogik,
Phrasierung, Dynamik, Intonation, Artikulation, Klangfarbe etc.) und man
schaut auch noch zu sehr in die Noten und hat daher kein Auge für das, was
der Kapellmeister vorne macht.
Letztgenanntes könnte dazu führen, daß Peter wieder mal die Krise bekommt.
Vielleicht auch noch ein paar andere. Insbesondere wenn auch der
Probenbesuch nicht so toll ist. Aber waren die kürzlich geäusserten
Bedenken unseres Kapellers wirklich begründet? Vermutlich ja. Denn es ist
schon nicht ohne, was wir uns da gemeinsam für dieses Frühjahr vorgenommen haben. Was nun aber
auch überwiegend schon angekommen bzw. verstanden worden zu sein scheint. Peter's Appelle an die
Musikantinnen und Musikanten haben doch schon etwas bewegt. Obwohl noch zwei
gemeinsame Probenwochenenden geplant sind, finden nun auch Satz- bzw.
Registerproben statt und der eine oder andere meinte sogar schon ohne
dabei rot zu werden, daß er schwierigere Passagen auch zu Hause übt.
Wozu eigentlich der ganze Aufwand? Für Peter? Für eine Urkunde
und einen Staubfänger? Für die Katz? Nein, nein, weder noch. Sondern weil
es mir/uns ein gutes Gefühl gibt, wenn unsere Musik ein schöne ist und gut
beim Publikum ankommt. Und hoffentlich auch bei den Wertungsrichtern.
Ausserdem steigert es sicher auch ganz allgemein mein/unser musikalisches Niveau.
Sicherlich etwas
worauf man dann stolz sein kann. Wenn man denn mitgemacht hat!
Hat nicht
auch schon unser Pfarrer Christian bei der
Fussball-Predigt
anläßlich der Gedenkmesse
vergangenen November erklärt, wie's gegebenenfalls zu bewerkstelligen
wäre? Das Motto "Dabei sein ist alles" kann auch bei einem
Musikverein nicht das richtige sein. "Stillstand ist Rückschritt"
wäre vielleicht ein passenderes (vielleicht mal im Leitbild verankern?). Optimal wäre, wenn
also jeder
tatsächlich sein Bestes bzw. alles geben würde. Insbesondere in diesen
Wochen, heute, jetzt. Trotzdem es zugegebenerweise auch noch ein Leben
ausserhalb des Probelokals gibt. Mit etwas persönlichem Zeitmanagement
sollte das für die meisten aber kein Problem sein. Mindestens sollte
jedoch jeder wenigstens dafür
sorgen, nicht unter einem gewissen persönlichen Niveau zu bleiben und
damit merklich das des gesamten Vereins bzw. der Musikkollegen zu senken.
Auf so was dürfte man dann nicht stolz sein. Wie heißt es so schön:
Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Shit happens,
ganz klar. Ungerechtigkeiten sind in dieser Welt ebenfalls an der Tagesordnung
und Wertungsrichter sind auch nur Menschen. Absoluter Erfolg kann also
nicht garantiert werden, etwas Glück gehört auch immer dazu.
Nun aber Schluß mit der Schwarzmalerei.
Fakt ist, die aktuell 51 aktiven Musikantinnen und Musikanten des
Musikverein Nofels bringen sicher durchwegs und vielleicht sogar
mehr denn je jede Menge musikalisches Talent mit und haben
- besonders mit so einem tollen Kapellmeister - eindeutig Potential zu gewinnen! Und eben nicht nur weitere
Teilnahmebestätigungen (für die an der Wand im Probelokal eh schon kein
Platz mehr ist), sondern bedeutend wertvollere Dinge: Das gute Gefühl,
anderen (den Zuhörern) etwas zu geben, sie im Inneren zu berühren, Dank
(Applaus) dafür zu ernten, etc.. Man müßte a) nur richtig wollen und b) eben auch den
Zeitfaktor mitberücksichtigen. Es gilt ganz allgemein: Eine gute
Arbeit ist nur dann echt etwas wert, wenn die Ergebnisse zum richtigen
Zeitpunkt präsent sind.
Vorschlag: Gerade jetzt weiter so, das Ziel
nicht aus den Augen verlieren, am Ball** bleiben, über den eigenen
Schatten springen, sich selbst an der Nase nehmen, den inneren
Schweinehund besiegen, usw.. Dann ist auch der musikalische Fortschritt
beim Musikverein Nofels nicht mehr aufzuhalten und wir werden gemeinsam
erfolgreich sein!
*
Streng gemeime neue Übungstechnik, die in Verbindung mit anderen Tricks
z.B. Singen den Musikverein Nofels an die Spitze der Blasmusik
katapultieren soll
(wenn's wider Erwarten nicht klappen sollte, hat man wenigstens was für's
nächste Hochwasser bzw. kann dem Gesangsverein Frohsinn ernsthaft
Konkurrenz machen)
** Bezieht sich auf die Fussball-Predigt, in diesem Kontext ist Ball aber natürlich ein Synonym für das eigene Musikinstrument
Hier eine Fallstudie, die den Unterschied zwischen Gewinnern, die es auf den Punkt bringen, und Verlierern, welche ständig ihr Ziel verfehlen, auch nochmals klar zeigen soll. (Sorry Johanna. Hast dafür andere Talente :-).
Cooles Stummfilmchen im Format mp4 (9MB) oder gp3 (7MB)
(Geduld - Das Laden/Öffnen
kann beim ersten Mal etwas dauern.
Geeigneter Medienplayer erforderlich
z.B. das kostenlose
Quicktime )
Am
15.01.2010 war Bergsteigen angesagt. Klar, daß bei dieser Tour auf den
Schellenberg über den Nordosthang nur die Mitglieder mit der größten
Ausdauer teilnehmen konnten. Die zu überwindenden Höhendifferenz von über
150m war schon enorm, erschwerend kamen jedoch auch noch Schnee, Kälte und
Dunkelheit dazu. Nichtsdestotrotz wagten es die Vereinsleiter/Funktionäre
sowie einige ausgezeichnete Probenbesucher (Alte Streber) ohne
Schneeschuhe, Steigeisen, Eispickel oder sonstige technische Hilfsmittel.
Und schafften es! Um ca. 19.30 erreichte die Gruppe -
zugegeben nicht ganz ohne Doping aus Flachmännern - ihr Ziel: Das Gasthaus
Auf der Egg. Wo dann der Gipfelsieg mit Käsknöpfle und/oder
Riesenschnitzeln und weiteren Schnäpsle gefeiert wurde. Natürlich wurde
dabei nicht ganz vergessen, daß noch in der selben Nacht auch wieder der
Abstieg erfolgen mußte. Die meiste Erfahrung schien Max, der älteste
Kamerad, zu haben. Der ließ sich nämlich von Özlem (passend auch zum Motto
"Ich habe nix zu verschenken") einen Teil des Riesenschnitzels als
Wegzehrung in thermo-isolierende Folie einpacken. Dieses vorausschauende
Denken fand allerdings keine Nachahmer.
Da die zu knapp bemessenen Vorräte an Frostschutz- bzw. Dopingmittel schon nach dem Aufstieg aufgebraucht waren, mußte der spätere Abstieg - es war schon nach Mitternacht - statt in einem Rutsch wohl oder übel in zwei Etappen bewältigt werden. Erst nachdem sich die wackeren Gipfelstürmer im Basislager Schüttenacker bei Kassier Rudolf also nochmals aufgewärmt und mit 'Gerstensuppe' aus Flaschen* gestärkt hatten, konnte der finale Abstieg durch die Wart in Angriff genommen werden. Gegen 2 Uhr hatten dann aber auch die letzten Bergler in Nofels wieder sicheren Talboden unter den Füßen. Etwas müde und erschöpft von den Strapazen, sicherlich aber auch etwas stolz, gingen sie dann nach Hause. Supersportler Günter sogar bis nach Tisis (die Taxler sind von der aktuellen Wirtschaftskrise offensichtlich nicht betroffen).
Die Bergroute in der Karte (grün eingezeichnet)
Und hier noch ein paar Bilder
* Das Verfallsdatum des Gerstensaftes war dieses Mal
noch nicht überschritten :-)
Wieder ein Zeichen für kontinuierliche Verbesserung im
Musikverein Feldkirch-Nofels
tv
genial Video-DVD von der Nofler
Kilbi 2009 in unserem Shop .
Preis EUR 7,- . Einfach eine E-Mail mit Name und
Adresse senden
Mehr Info zu dieser unterhaltsamen Veranstaltung in Nov. 2009 im Rückblick 2009 .
![]() |
|||
| zum Bild-Archiv |
Du bist hier im Rückblick 2010 |
Rückblick 2009
|
|
|
Rückblick 2008
|
|||
|
Rückblick 2007
|
|||
|
Rückblick
2005 / 2006
|
|||
|
Rückblick 2001 - 2004
|